»Grüne im erzkonservativen Lager«

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Nachdem die Vertreter im Norder Rat von Bündnis90/Die Grünen einstimmig gegen die Erhöhung der Personalvertretung im Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH (WBN) von einer auf drei Personen gestimmt haben, dürften sie endgültig im erzkonservativen Lager von CDU und ZoB angekommen sein, urteilt Rainer Feldmann, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Dieses Verhalten ist aus Sicht der Norder FDP völlig inakzeptabel, denn eine erweiterte Mitbestimmung hätte die Voraussetzung geschaffen, dass sich Beschäftigte und Aufsichtsrat auf Augenhöhe begegnen können. Die Grünen verkennen offenbar genauso wie CDU und ZoB, dass eine ausreichende Anzahl von Personalvertretungen im Aufsichtsrat der WBN eine gelebte Teilhabe gewesen wäre. Erstaunlich ist auch, dass sich die Norder Grünen offenbar wieder alten »Allianzgelüsten« hingeben. Damit dürften zumindest bis auf Weiteres die Mehrheitsverhältnisse im Norder Rat geklärt sein.

Den Antrag auf Erhöhung der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe von eins auf drei stellte die SPD, die FDP votierte ebenfalls dafür, der Antrag scheiterte dennoch, da Rot-Gelb im Rat keine Mehrheit hat.

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