IG Westerstraße will neuen Standort für Schöfelbahn

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Die Interessengesellschaft der Westerstraße (IGW) sieht mit Sorge der zwei Monate langen Sperrung der Mittelmarkstraße durch die Eisbahn entgegen. IGW-Vorsitzender Thomas Vor Der Brüggen: »Die Betriebe im Westen von Norden sprechen sich klar gegen eine lange Sperrung durch die Eisbahn aus. Die Sperrung der Mittelmarktstraße wirkt wie eine Mauer.«

Vor der Brüggen weiter: »Diese Abtrennung und damit eine deutliche Erschwerung der Notfallversorgung der westlichen Stadteile darf nicht solange auf diese Art hingenommen werden. Auch rein ökologisch ist es ein Problem für unsere Stadt und nicht nur für die öffentliche Sicherheit.«

Die Gewerbetreibenden der Westerstraße hätten teilweise Umsatzeinbußen von bis zu 40% zu verbuchen. Die Ost-West-Verbindung sei extrem wichtig für die Bürger und Betriebe in diesem Bereich. Nicht nur diese Punkte sprechen gegen den aktuellen Standort der Eisbahn. »Auch der schöne Blick auf die Ludgeri-Kirche« müsse wieder gewährleistet werden, führt Vor der Brüggen aus, »gerade zu Weihnachten ist das wichtig«. Die Eisbahn sei »ein tolles Angebot, da sind sich alle einig«.

Ein schöner und auch zentraler Platz für die Eisbahn sei der Blücherplatz, findet der IGW-Vorsitzende: »Vom Platz her ideal!« Dies sei auch schon durch einen Norder Architekten vermessen worden.

Vor der Eisbahn selbst wäre dann genügend Raum für das »Lebendige Krippenspiel« der Niederdeutschen Bühne. Weiterhin könne auf dem Mittelmarkt der Weihnachtsmarkt stattfinden, der hier durch eine schöne und gemütliche Atmosphäre unter den beleuchteten Weihnachtsbäumen zum Bummeln, »Schnüstern« und Glühwein trinken einlade. Der Norder Wochenmarkt würde auf dem Torfplatz mit eingebunden.So könnte eine schönere, einladende Atmosphäre geschaffen werden.

»Ich würde mir sehr wünschen, wenn wir es im kommenden Jahr schaffen, zusammen eine einvernehmliche Lösung für alle zu finden«, so Vor der Brüggen weiter. »Nur gemeinsam finden wir den richtigen Weg, um unsere Stadt erfolgreich nach vorne zu bringen!«

Quelle: IG Westerstraße. Foto Schöfelbahn: Agentur iventos