Dinner for Rudel – aber bitte ohne Feuerwerk

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Same procedure as last year? Nicht ganz. Wie im vergangenen Jahr findet auch zum Abschluss von 2016 die NDR2-Silvesterparty am Norddeicher Strand statt. Doch es gibt ein paar Neuerungen: ein Vorprogramm insbesondere für Kinder sowie einen Shuttlebus zwischen Norden-City und Norddeich. Ausdrücklich wies Kurdirektor Armin Korok jedoch im Pressegespräch darauf hin, dass das Mitbringen von Feuerwerkskörpern untersagt sei. Auch seitens des Veranstalters, der Agentur iventos, der Kurverwaltung und des Haus des Gastes, werde auf Böller und Raketen verzichtet.

Jens Albowitz, Ilona Eilts (Tourismus-Service), Sabine Habben (iventos), Armin Korok (Kurdirektor), Theo von Halle (Außengastronomie), Christoph Schwarz, Michael Möss (Haus des Gastes) und Dieter Eden (Außengastronomie) freuen sich auf Silvester.

Dass Gäste ohne einen hell-erleuchteten Silvester-Himmel und die vielen »Zisch-Knall-Ah-und-Ohs« auskommen müssen, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass sich der Wattenrat nach der Veranstaltung im vergangenen Jahr vehement (mit Strafanzeige) dagegen gewehrt hatte, dass am Norddeicher Strand geknallt wird.

Michael Möss vom Haus des Gastes bemerkte etwas süffisant, dass die Feuerwerke auf den Inseln Norderney und Juist doch auch schön anzusehen seien. Sein Mitarbeiter Christoph Schwarz fügte hinzu, dass auf dem Deich – außerhalb der Veranstaltungsfläche – eh Raketen abgefeuert würden. Darauf habe man wenig Einfluss.

Der NDR verteile aber 3.000 Fingerleuchten, versicherte Ilona Eilts vom Tourismus-Service.

Dinner for all und ohne Stolperfallen

Abgesehen vom Feuerwerks-Verbot präsentierte Sabine Habben von der Bochumer Agentur iventos, offizieller Veranstalter, ein Programm, das schon ab 17.30 Uhr speziell für Kinder mit einer Disco beginnt. Mit der Konzeption eines Vorprogramms sei man vielen Wünschen, auch des NDR, nachgekommen. So besteht ab 19.40 Uhr die Möglichkeit des »Rudel-Guckens« vom Klassiker Dinner for One – ohne Stolperfallen, da das Gelände besser ausgeleuchtet werden soll als im letzten Jahr.

Für das leibliche Wohl werden Imbissbuden, Getränkestände, meterlange Theken und ein großer Holzkohlegrill sorgen. Ab 21.00 übernehmen Stefan Frech und DJ Gordon Harms von NDR2 das Ruder. Das Haus des Gastes werde seinen gastronomischen Pflichten gerecht »bis der Letzte geht«, versprach Michael Möss.

Kostenloser Bustransfer Norden-Norddeich und zurück

Jens Albowitz, Abteilungsleiter Marketing vom Tourismus-Service Norddeich, unterstrich eine weitere Neuerung: Ein kostenloser Shuttleservice mit dem Bus soll »auch Norder Bürgerinnen und Bürger« näher ans Geschehen bringen. Zwei Gelenkbusse werden in engem Takt zwischen Norddeich und Norden ZOB verkehren. Wie gut dies funktioniere, müsse man abwarten. Im Vorfeld waren Zweifel an der Shuttlebus-Initiative angesichts der zu erwartenden »Völkerwanderungen« sowie der Beeinträchtigung der Straßen durch Böller und vor allem Glasscherben aufgekommen.

In Zeiten, wo LKWs in Weihnachtsmärkte rasen, war natürlich auch die Sicherheit der Gäste ein Thema. Mit den zuständigen Behörden sei man im regen Austausch, so Kurdirekter Korok, bat aber um Verständnis, keine Details zu nennen. Es werde jedoch sicher ein privater Security-Dienst engangiert. Besucher müssen sich auf Taschen-/Rucksackkontrollen einstellen. Das Mitbringen von Getränken sei zudem untersagt und könne zu einem Verweis von der Veranstaltungsfläche führen.

Friedlich ins Happy New Year

Dies sei aber präventiv zu verstehen, betonte Michael Möss auf Basis der Erfahrungen des letzten Jahres. Dort habe es keine Zwischenfälle und auch »keine Schnapsleichen« gegeben, man habe sehr friedlich und vernünftig bis in die frühen Morgenstunden feiern können. Im vergangenen Jahr waren ca. 5.000-7.000 Gäste anwesend, Veranstalter und Beteiligte wünschen und erhoffen sich ein Happy New Year ohne Vorfälle auch für den jetzigen Samstag.

Silvester ohne Feuerwerk...

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1 Kommentar

  • Mone meint:

    Verzichte wegen den Tieren und der Umwelt schon mein ganzes Leben lang auf Feuerwerkskörper. DasGeld sollte man einmal für bedürftige Menschen haben können … So wird sehr viel Geld regelrecht verbrannt.

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