Wasserkante: Baugrunduntersuchung soll Aufschluss geben

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Mit einer umfassenden Untersuchung des Untergrundes von Vordeichgelände und Deich gehen die Vorbereitungen für eine Neugestaltung der Norddeicher Wasserkante in die nächste Runde. Hintergrund der ab Anfang September durch eine Spezialfirma durchgeführten Sondierungsarbeiten ist die Erstellung eines geotechnischen Gutachtens insbesondere über die Beschaffenheit des Untergrundes im Bereich der geplanten Vorhaben Nationalparkpromenade, Deich und Dünenlandschaft West.

Wo Jahr für Jahr täglich tausende Menschen flanieren, mit dem Rad vorüberfahren oder Sonne und Seewind genießen, rücken dazu ab dem 4. September verschiedene Sonden, Hämmer und hydraulische Ziehgeräte an. »Selbstverständlich legen wir größten Wert darauf, etwaige Beeinträchtigungen für unsere Gäste und den sensiblen Deichbereich hierbei so gering wie möglich zu halten«, betont der Geschäftsführer Tourismus und Bäder der auftraggebenden Wirtschaftsbetriebe, Armin Korok. Dazu seien sämtliche Schritte im Vorfeld mit den verschiedenen Behörden detailliert abgestimmt worden. »Wir können aus deichrechtlichen Gründen diese Arbeiten nicht außerhalb der Saison durchführen, sie müssen am 15. September abgeschlossen sein«, bittet Korok um Verständnis.

Eine umfassende Sondierung des Areals ist notwendig, um die laufenden Planungen für die Neugestaltung der Norddeicher Erholungsanlagen weiter vorantreiben zu können. »Das anschließende Baugrundgutachten soll verhindern, dass wir bei Baubeginn für die ersten Planabschnitte böse Überraschungen erleben. Die weiteren Planungen bauen darauf auf«, erklärt Armin Korok.

An über 20 Stellen im Bereich der Baufelder »Vordeich« und »Deich« werden dazu bis zu einer Tiefe von zwölf Metern entsprechende Bodenproben aus dem Untergrund entnommen. »Bei den mittels einer Bohr- und Rammsondierung durchgeführten Untersuchungen handelt es sich nur um minimale Eingriffe in die verschiedenen Bodenschichten, die nach erfolgter Entnahme wieder fachgerecht verfüllt werden«, so Korok. Dennoch könne es im Bereich der Fahrspuren am Deich sowie auf gepflasterten Wegen vereinzelt zu Behinderungen kommen.

Quelle/Foto: Tourismus-Service Norden-Norddeich