SPD will Stadtverwaltung personell stärken

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Die SPD Fraktion im Rat der Stadt Norden spricht sich für eine personelle Verstärkung der Kolleginnen und Kollegen in den Fachdiensten und Betrieben innerhalb des Konzerns Stadt Norden aus. »In vielen Bereichen der Stadtverwaltung und deren Betrieben fehlen zusätzliche Personalstellen oder sind vorhandene Stellen unbesetzt – und das nicht erst seit heute«, so SPD-Ratsherr Florian Eiben.

Eiben: »Die SPD-Fraktion fordert seit Monaten die öffentliche Diskussion aus den Ergebnissen des KGST-Gutachtens ein (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Anm. d. Red.), welches bis heute nicht in den jeweiligen Fachausschüssen, kompakt im Finanz- und Personalausschuss oder im Rat öffentlich dargestellt wurde.«

Theo Wimberg, SPD-Sprecher im Finanz- und Personalausschuss

Theo Wimberg, SPD-Sprecher im Finanz- und Personalausschuss kritisiert, dass die SPD »seit einem halben Jahr immer wieder nach den Ergebnissen und deren Umsetzung aus dem KGST-Gutachten nachgefragt hat und nur vom Verwaltungsvorstand Schmelzle und Eilers vertröstet wird«.

Wimberg: »Es sollte zunächst eine Diskussion innerhalb der Fachdienste stattfinden und die Ergebnisse samt Schlussfolgerungen, der Politik nach der Sommerpause in den Fachausschüssen vorgestellt werden. Zum Abschluss sollte eine Gesamtberatung im Finanz- und Personalausschuss folgen, damit wir dieses im Haushalt 2018 und im Stellenplan 2018 berücksichtigt wird.«

»Auch auf der kommenden Sitzung des Finanz- und Personalausschusses vermissen wir einen TOP zur Einbettung von Schlussfolgerungen und Aktionen zum KGST-Gutachten innerhalb eines Personalentwicklungskonzeptes«, ergänzt SPD-Ratsherr Lars Tjaden.

»Wie sollen wir unserer Verantwortung gegenüber den Mitarbeiter/-innen und den Bürger/-innen gerecht werden, wenn der Verwaltungsvorstand jede Diskussion, Entscheidungsfindung und Maßnahmeneinleitung zum KGST-Gutachten für unsere Stadt ignoriert«, so die drei SPD-Ratsherren.

»Dann hätten wir uns das teure Geld für ein Gutachten auch sparen können, wenn wir die Ergebnisse nicht verfolgen und umsetzen wollen. Ziel war für die SPD in dem KGST-Gutachten, dass es Transparenz, Vertrauen und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiter/-innen und Bürger/-innen schaffen soll und es in den Betrieben sowie der Kernverwaltung zu Personalaufstockungen kommen wird, wenn wir eine Optimierung und mehr Bürgernähe fordern«,  erläutern die SPD-Ratsherren abschließend.