Polizei Norden verabschiedet Robert Bury im den Ruhestand

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Die Polizei in Norden hat am Donnerstag Robert Bury in den Ruhestand verabschiedet. Der 65-Jährige gehörte fast 20 Jahre zur festen Besetzung des Kommissariats in Norden. Mehr als 40 Mal war er dabei auch auf der Insel Juist eingesetzt.

Das letzte Mal fiel dem Polizeioberkommissar schwer: »Die Waffe zu entladen und zu wissen, dass dies der letzte Arbeitstag war – da kam doch ein spürbarer Schmerz bei mir auf«, sagt Bury. Er ist ein Polizist aus Überzeugung. »Einer, der das Herz am rechten Fleck hat, zurückhaltend und zuverlässig seinen Dienst verrichtet hat«, sagte Hans-Jürgen Bremer, Leiter der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund, zu seiner Verabschiedung. »Robert Bury ist einfach ein ,Original.'«

Bevor Robert Bury seinen Dienst in der Niedersächsischen Polizei aufnahm, war er Beamter der GSG 9. Er hat an der Geiselbefreiung in der Lufthansamaschine »Landshut« 1977 in Mogadishu teilgenommen und aus dieser Zeit immer noch bewegt erzählt.

»Ich habe noch keinen Polizeibeamten in der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund in den Ruhestand verabschiedet, der kurz zuvor das 65 Lebensjahr erreicht hat«, sagte Hans-Jürgen Bremer. »Er wird uns fehlen.« Damit »ein bisschen Polizei« auch Zuhause Einzug erhält, überreichten die Kolleginnen und Kollegen Robert Bury ein großes Foto der Dienststelle. Darüber freute sich der frisch gewordene Ruheständler. Und er ist sich sicher: »Langweilig wird es trotzdem nicht werden. Ich habe noch viele Pläne – vor allem zum Umbau meines Hauses.« Dort wird das Abschiedsgeschenk einen Ehrenplatz erhalten.

Quelle/Foto: Polizeiinspektion Aurich/Wittmund