»Burglind«: Fährausfälle, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer

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Sturmtief »Burglind« bescherte der Freiwilligen Feuerwehr Norden am Mittwoch einige Einsätze. Der Deutsche Wetterdienst gab am Vormittag eine Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen heraus, die bin in die Nacht gültig war.

Der erste Alarm für die Norder Wehr wurde um 15.22 Uhr ausgelöst. Vorsorglich wurden der Funkraum im Hilfeleistungszentrum besetzt um mögliche Folgeeinsätze abarbeiten zu können. Die Zugführer Wilfried Eilers und Norbert Krüger bildeten zunächst die Einsatzleitung.

Bei dem ersten Einsatz in der Strandstraße im Ortsteil Norddeich hatte sich das komplette Dach einer Garagenanlage gelöst und war auf die Straße geweht. Das Dach wurde zunächst auf das Grundstück der Jugendherberge gezogen um die Straßenverkehrsfläche wieder befahrbar zu machen.

Im Anschluss an diesen Einsatz wurden die Kräfte in den Seegatweg gerufen, ebenfalls im Ortsteil Norddeich. Dort waren in der Zuwegung zur Seehundstation mehrere kleine Bäume durch Sturmeinwirkung umgekippt. Auch dieser Einsatz konnte schnell abgearbeitet werden.

Parallel dazu wurde die Drehleiter an einem Gewerbeobjekt in der Straße Glückauf eingesetzt. Dort hatten sich Lichtplatten im Dach gelöst und es drohte ein Wasserschaden durch eindringendes Regenwasser. Das Dach wurde provisorisch abgedichtet und die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.

Die Einsatzkräfte aus Norddeich wurden dann in den Ortsteil Süderneuland I geschickt. Dort sollten in der Stellmacherstraße einige Bäume umgestürzt sein. Vor Ort konnte in einem kleinen Wäldchen im Eingangsbereich zum Gewerbe- und Dienstleistungspark Leegemoor ein Baum lokalisiert werden der durch Sturmeinwirkung in Schieflage geraten war. Da von diesem aber keine unmittelbare Gefahr ausging wurden die Technischen Dienste der Stadt Norden informiert.

Gegen 19.00 Uhr ging es dann nochmal zu einem Hotelbetrieb in der Norder Innenstadt. Dort drohte eine an der Front des Gebäudes angebrachte Werbeanlage samt Mauerwerk abzustürzen.

Quelle/Foto: Freiwillige Feuerwehr Norden

Ab dem Mittag hieß es auch für die Fähren der Frisia, in ihren Häfen zu bleiben – der Verkehr von und nach Norderney wurde bis zum Donnerstag eingestellt.