Norddeich 21 für 12 Millionen Euro – Freibad weiter in der Schwebe

Norddeich: , , – 10.048 mal gelesen

von Lars Schafft

Die Planungen für den Masterplan »Wasserkante« in Norddeich sind abgeschlossen, Anträge auf Fördermittel wurden Ende September gestellt. Zwölf Millionen Euro soll die Umgestaltung des Norddeicher Strandgeländes kosten, bis 2021 alles fertig sein. Die konkreten Pläne stellte Kurdirektor Armin Korok der Presse vor. Stunden später schon die Abstimmung im Rat über das Freibad. Ja, man wolle eines und ein beheiztes, so der Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe und der Rat unisono. Doch erstmal passiert nichts – Anträge, von FDP und SPD, endlich die WBN die Initiative ergreifen zu lassen, wurden von CDU, ZoB und Grünen blockiert.

Grafik © WES Gmbh Landschaftsarchitektur und INROS Lackner SE

Vor der gestrigen Ratssitzung gingen die Liberalen forsch vorweg: Das Freibad sei umbaubar, dafür lieferten sie ihrer Meinung nach stichhaltige Gründe. Die Kosten könne man aus dem Masterplan abziehen und beispielsweise auf einen Dünenweg oder Beleuchtung verzichten. Auch die SPD forderte unverzügliches Handeln mit einem Ideenwettbewerb, der von Um- bis zu Neubau reiche. Beide Anträge fanden keine Mehrheit, die Christdemokraten, die ZoB und die Grünen votierten – teils ohne ausführliche Stellungnahme – dagegen. Lediglich Wolfgang Sikken, Chef der CDU-Fraktion und gleichzeitig Aufsichtsratvorsitzender der Wirtschaftsbetriebe, mahnte die Ratsmitglieder, doch erstmal die Füße stillzuhalten und auf den Bescheid über die Fördermittel zu warten.

Überraschendes »Gutachten«

Sorgte für kontroverse Diskussionen: FDP-Chef Rainer Feldmann

Ein Gutachter, der mit einer Powerpoint-Präsentation darlegen sollte oder wollte, dass das Freibad nicht nach FDP-Ideen renovierbar sei, stieß teils auf großes Interesse, teils auf Ablehnung. Jedenfalls war sein Auftritt überraschend, da nicht auf der Tagungsordnung angekündigt. Thomas Vor der Brüggen (FDP) mokierte ebenso wie Dorothea van Gerpen (SPD), dass es sich lediglich um eine Präsentation handelte, der Begriff »Gutachten« aber doch mehr erwarten lasse.

Rainer Feldmann, FDP, sorgte wie gewohnt mit provokanten Thesen für eine giftige Atmosphäre im Rat. »Desinteresse« am Thema Freibad warf er CDU, ZoB und den Grünen vor, malte ein düsteres Bild einer »Ramsch-Destination« Norddeich ohne Freibad an die Wand. Bis auf die eigene Fraktion und einige Genossen blieben seiner Worte jedoch ungehört, unter der Hand warf man ihm »Populismus« und AfD-Nähe vor – von der sich Feldmann deutlich distanzierte.

So blieb nach über drei Stunden Sitzung inklusive – mit fünf Minuten recht spärlich bemessener – Bürgerbefragung das Votum: Wir warten ab, ob es Fördermittel gibt. Bis dahin, also mindestens Frühjahr 2019, passiert nichts Richtung Freibad.

Folglich erstmal »nur« der Masterplan »Wasserkante«. Freibad ausgeklammert, wie Armin Korok auf Nachfrage der NorderNews erklärte: »Das ist kein Thema, wir planen darum herum.« So ist auf den Planungsskizzen, die er vorlegte, das Freibad nicht eingezeichnet. Dessen Fläche aber auch nicht zur anderweitigen Nutzung vorgesehen. Dass eine umzäunte Bad-Ruine ein Makel im Gesamtkonzept darstelle, wollte er weder bestätigen noch verneinen – der Ball liege auf dem Spielfeld der Politik. Und die hat sich – siehe oben – wieder vertagt.

Norddeich 2021

Kurdirektor Armin Korok präsentierte die finalen Pläne für die »Wasserkante«.

Und doch: Nicht ohne Stolz präsentierte Korok sein Konzept für Norddeich 2021 – bis dahin sollen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. Denn: »Jetzt ist Norddeich fernab jeglicher Attraktivität!«

Im Vordergrund der Konzeption standen:

  • Barrierefreiheit
  • neue Zielgruppen
  • Verlängerung der Saisonzeit
  • Steigerung der Übernachtungszahlen
  • Erhöhung der Kaufkraft pro Gast

und damit nachhaltige Stärkung der heimischen Tourismus-Wirtschaft.

Grafik © WES Gmbh Landschaftsarchitektur und INROS Lackner SE

Konkret soll Norddeich so attraktiver gestaltet werden:

  • eine durch das erhöhte Deichwerk mit sand-farbenem Asphalt bedeckte Promenade (ca. 1,25km), beleuchtet in Fußhöhe durch sog. »Schildkröten-Leuchten«, soll rund ums Areal zum Flanieren (»Flaniermeile«, Armin Korok) einladen
  • das »Wattfenster«, eine Treppen-Architektur mit Zugang zum Watt, soll zentraler Treffpunkt werden
  • mehrere Treppen bzw.  »Meeresterrassen«  führen direkt in die See bis auf den Wattboden, zugänglich sogar für Rollstuhlfahrer, ausgestattet mit Duschen
  • Einrichtung von Plazas, kleinen Flächen für Kleinkunst, Yoga oder zum Verweilen
  • zusätzliche Sanitäralagen im westlichen Strandbereich sorgen für kürzere »Dienstwege«
  • ein Gesundsheitsparcours mit »innovativen Bewegungselementen«
  • erlebbare Salzwiesen (wo »erlaubt ist, was im Nationalpark Wattenmeer verboten ist«, Armin Korok)
  • Infocontainer »Weltnaturerbe Wattenmeer« (»das sieht man ja sonst nicht«, Korok)
  • Bohlenwege und Lehrpfad durch die neuen Dünen
  • für Kinder eine Wattwurm-Rutsche, eine Meerspinne, einen Kletterkrebs und eine Erlebnismuschel zum Spielen
  • der Hundestrand bleibt unangetastet, sowohl in Lage als auch Fläche und Nutzungsmöglichkeiten

Die Arbeiten für den Bereich Ost (Promenade, Sandaufschüttung statt Drachenwiese) sollen ab April 2019 losgehen, für den Ost-Strand ist die Hauptsaison 2020 eingeplant. Der Rückbau der Drachenwiese werde nach den Umbauten im West-Bereich erfolgen.

Ales in allem hält Kurdirektor Armin Korok »Norddeich 21« für »ziemlich einmalig« an der deutschen Nordseeküste.

Einbußen für Vermieter

Visualiert man sich die Pläne, wird schnell klar: Das alles geht nicht ohne Lärm, das geht nicht ohne Verkehr. Allein die Strandauffüllungen umfassen 50.000 Kubikmeter Sand, etwa 2.000 LKW-Ladungen. Zwar prüfe man eine Aufspülung mit Leitungen aus dem Watt, doch die Kosten seien noch nicht abschätzbar, so Korok.

Dass es Einbußen im Tourismus gebe, »das muss man nicht schönreden«, gibt Korok zu. In Zahlen ausdrücken könne er diese zwar nicht, fordert deswegen aber eine »offensive Information« der Gäste, beispielsweise mit Führungen und Webcams.

Durch die Trennung der Strandflächen West und Ost und deren  zeitlich unterschiedlichen Bauarbeiten sei aber ein geregelter Strandbetrieb jederzeit gewährleistet.

Grafik © WES Gmbh Landschaftsarchitektur und INROS Lackner SE

Der Stand jetzt

  • Der Masterplan »Wasserkante« ist final abgesegnet, nun müssen Fördergelder fließen.
  • Fließen diese nicht, plant Kurdirektor Armin Korok zumindest den Bau der Wattpromenade und den Umbau vom Strandgelände Ost – mit Eigenkapital der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden.
  • Das Freibad wird vorerst weder abgerissen, noch um-, noch neugebaut – Ergebnis: offen. Es bleibt mittelfristig eine Ruine.
  • Vermieter und Gäster müssen sich auf eine schwere Saison 2020 einstellen, wenn die Bauarbeiten einen Großteil des Norddeicher Strands unattraktiv machen.

29 Kommentare

  • kurt fechner meint:

    ich muss mir überlegen, ob ich nach 22 Jahren Urlaub in Norddeich nach so
    einer blödsinnigen Veränderung nicht doch mal irgendwo anders urlaube.

  • Günter CZYMPIEL meint:

    Hier kann man wieder mal sehen das die Politiker nicht wissen was von Urlaubern und Einheimischen gewűnscht wird. Eine Renovierung oder Erneuerung des Freibades ist das was gewünscht und sinnvoll ist.
    Das ist es was Familien mit Kindern haben möchten und keine Steintreppe, aber das geht den Politikern
    am Ar… vorbei.
    Ein langjähriger Gast

  • Michaela Schneider meint:

    Bisher haben wir immer gerne Urlaub in Norddeich gemacht aber das Freibad fehlt schon sehr. Mittlerweie hat sich unsere Familie auch vergrößert und Kinder möchten nunmal am liebsten immer im Wasser planschen. Das Ocean Wave ist für uns im Sommer keine Option. Wir möchten unseren Urlaub am Strand oder mit Blick auf das Wasser verbringen. Deshalb urlauben wir an der Küste. In ein Spaß-oder Hallenbad kann man auch zuhause gehen. Mit den Fördergeldern sollte man das Freibad renovieren und den Strandbereich schöner gestalten. Dann wäre auch in Zukunft Norddeich wieder eine Reise wert.

  • Angelika Schreiber meint:

    Moin!
    Für mich als Norderin hat auf dem Areal des alten Bades ein (ganzjährig? nutzbares) beheiztes Freibad mit Sauna und FKK-Bereich und Öffnungszeiten mindestens bis zum Sonnenuntergang!!! die absolute Priorität!

    Doch liebe Kritiker: Die aktuelle Sanierung der Wasserkante ist notwendig zum Küstenschutz. Ihr seht doch, wie die ehemals glatte Steinfläche gelitten hat! Ich verstehe allerdings nicht, warum hier Sand auf die Drachenwiese angekarrt werden soll, während die früheren Baumaßnahmen immer mit Hilfe von Ausspülungen durchgeführt worden sind.
    Liebe Stadt Norden-Norddeich, ihr macht sicher nicht alles richtig, aber bitte erklärt doch mal die Küstenschutzfunktion der aktuellen Bauarbeiten, die aus Wettergründen auch nur im Sommerhalbjahr durchgeführt werden können!

    Auch ich hätte gerne einen Sandstrand ins Wasser hinein, aber ich denke, dass das mit der geografischen Lage von Norddeich nicht realisierbar ist. Schaut euch mal an, wie im Winter die Sturmfluten anrollen… da weiß ich leider nicht, ob ein mit Windenergie beheiztes Freibad auch im Winter nutzbar ist….. was wunderbar wäre mit Windenergie.

    Ein Wunder ist für mich die (durch das Setzen von Strandhafer unterstützte) natürliche Entstehung der Dünenlandschaft am Rande des Sandstrandes in den letzten 50 Jahren: Da geht wohl jeweils nur ein Teil des Jahr für Jahr – natürlich mit LKWs aufwändig angekarrten Sandes an den Strand (eine Aufspülung kommt bei der jährlichen Sanierung sicher nicht in Frage) verloren! Auch diese Dünen haben eine Küstenschutzfunktion. Mich interessiert sehr, mit welchen Kosten eine viel größere künstliche Dünenlandschaft erhalten werden soll angesichts der jährlichen Sturmfluten!

  • Annemarie Gries meint:

    Ganz wichtig für Norddeich ist ein Strandbad, waren schon mit unseren Kindern dort, sind jetzt ca. 40 Jahre alt, wir alle hatten immrr Spaß daran, ausserhalb der Tide schwmen zu können

  • Jens meint:

    Kann man denn während und vor allen nach den Umbauten noch so schön Drachen fliegen? Norddeich hatte immer so eine tolle Wiese mit tollem Wind und genug Platz für alle.

  • Werner Klocke meint:

    Wir haben in Berum-Buhr ein kleines Ferienhaus mit durchgehend guter Belegung.
    Alle Feriengäste berichten, dass der Kurort Norddeich große Defizite gegenüber z.B. Bensersil-Nessmersil usw. hat.

    Ein großer Verlust ist die Schließung des Freibades.

    Als mustergültiges Freibad ist das Freibad in Berum-Buhr

  • Johannes meint:

    Schafe, dass es in Norddeich keinen Strand gibt, der flach ins Meer verläuft, wie übrigens in Bensersiel.
    Der Hundestrand könnte, wenn man denn wollte, in einen solchen Strand umgebaut werden. Jetzt haben die Hunde mehr „Auslauf“ als Kinder. Mich wundert es sowieso, dass überhaupt noch Familien nach Norddeich kommen. Doch irgendwann merkt auch die letzte Familie, dass es Naturstrände mit flachem Übergang gibt.

  • Dillmann meint:

    Völliger Schwachsinn und an den Gästen vorbei gedacht.Da will sich mal wieder jemand ein bescheuertes Denkmal setzen.Schwimmbad sanieren und mit Meereszugang ,den Rest etwas verschönern,einen Zugang für Rollstuhlfahrer und gut ist.Würde weniger Kosten,weniger Krach machen und schneller fertig sein.

  • Tanja Siepe meint:

    Wir fahren seit 10 Jahren mehrmals im Jahr nach Norddeich, weil es uns dort sehr gut gefällt. Es ist alles noch natürlich und das soll sich jetzt ändern – schrecklich. Wer braucht Betontreppen oder den ganzen geplanten Schicki-Micki? Wir gehen zwar nicht ins Freibad, aber es wäre sinnvoller dieses zu renovieren als was jetzt geplant ist. Es ist sehr gut vorstellbar, dass einige langjährige Urlaubsgäste demnächst fernbleiben. Vielleicht gehören wir auch dazu. Warum muss immer alles modernisiert werden und kann nicht natürlich bleiben?
    Ich hoffe nur, dass der Hundestrand nicht irgendwann auch noch entfernt wird, denn es kommen sehr viele Gäste mit Hund gerade wegen dem schönen Hundestrand nach Norddeich.

  • Thomas Ludewig meint:

    Moin. Für was werden eigentlich 2,50 Euro Kurtaxe kassiert. Wenn in Norddeich nicht investiert wird. Der Gast!!!

  • Dagmar Pitz meint:

    Warum gibt es eigentlich keinen FKK-Strand ?

  • Ursula aus Köln meint:

    Wie kann man nur so an den Wünschen der Urlauber vorbeiplanen? Es ist doch deutlich, dass die Familien mit Kindern ein Freibad brauchen; auf einer Betontreppe sitzen und auf Wasser warten ist erheblich ungemütlicher als im Strandkorb aufs Watt zu schauen.

    Außerdem sollte dringend darauf geachtet werden, dass der Wohnraum für die „Norddeicher“ erschwinglich bleibt. Wenn es nur noch Ferienwohnungen und Ferienhäuser gibt, lebt Norddeich außerhalb der Saison nicht mehr. Man geht spazieren und sieht nur verschlossene Häuser mit heruntergelassenen Rolladen. Dabei ist ein Klön-Schnack mit den Nachbarn so wichtig.

  • S.Micheel meint:

    Guten Tag,

    Ich war früher 4-5 mal im Jahr in Norddeich und war die Tage mal wieder dort meine nun eigene Familie Kinder 8-11 waren von meinen Geschichten begeistert.
    Und das war es auch schon, den so heftig negativ wie ich die letzten Tage in Norddeich erlebt habe waren echt schlimm

    Überall dreck leerstand und ungenutzte Flächen

    Zum Vergleich: wir waren dann schwimmen in Bensersiel und dort waren wir begeistert von allem das Strandportal macht den üblichen Nordsee Urlaub modern und zum Action und Freizeitspaß.
    Hier sollte sich Norddeich denn Orientieren

    Und jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster den wir werden demnächst auch bensersiel buchen dieses kleine Örtchen hat Potenzial und Zukunft

  • Ulrich Nolte meint:

    Das Freibad fehlt. Es werden etliche tausend Euro in eine Müllabdeckung (Haus des Gastes) gesteckt. Eine Investition ins Bad wäre sinnvoll, damit die Gäste und auch die einheimische Bevölkerung nicht auf die Gezeiten angewiesen sind.

  • Günter Wiechers meint:

    Wir waren etwa 40 mal in Norddeich .Wir möchten ein Freibad und keine komplette Umgestaltung .Übrigens hätte sich mal ein Politiker oder Kur Verantwortlicher darum kümmern können wie die älteren Urlauber nach den Netto Brand ohne Auto zum Einkaufen kommen das hat keinen interessiert.

  • Torsten meint:

    Für den Umbau des Freibades würde bestimmt jeder Freibadbesucher
    1 – 2 € mehr zahlen. Gerade die Familien mit Kindern haben es genutzt.
    Das Freibadgelände war im Sommer immer ordentlich gut besucht.

  • Petra meint:

    Bis jetzt war Norddeich schön!
    Geld für ein paar Mülleimer war wohl nicht drin, aber für sowas Geld raus schmeißen!

  • Frank Engels meint:

    Moin. Ich würde ja sagen das mich dieser Vorgang amüsiert….würde er vielleicht, wenn es da nicht um ein Stück Heimat ginge. Mittlerweile wohne ich schon über 40 Jahre in Münster, bin aber immer noch regelmäßig Gast. Es geht doch wie immer nur um Politik…wer darf sich das Sternchen hierfür an sein Revers heften… Klar kostet es Geld dieses Bad zu sanieren oder gar zu erneuern, aber ich bin mir sicher es kostet mehr Geld nichts zu tun. An alle die vor Betontreppen / Schicki Micki und sonstigen Bedenken sprechen. Jeder Umbau oder Neubau bringt nun mal Veränderungen mit sich, das ist doch ganz normal. Als das damalige Freibad in Norddeich gebaut wurde, war das Theater ähnlich. Nun ja, ich denke Norden-Norddeich hat ein schönes Freibad unbedingt verdient. Zwei Wochen Urlaub am Meer und fast die ganze Zeit nur Schlick und keen en bietje Water… dat is för n Mors…

  • Petra Schulz meint:

    wir lieben Norddeich so wie es ist,warum will man das ursprüngliche entfernen,wer brauch Betontreppen ,künstliche Dünen,wer Badespass haben will kann ins Ozean Wawe gehen, hoffentlich wird dieses Jahr nicht der letzte Urlaub in Norddeich

  • Alles in Allem : positiv wie negativ ! Will oder möchte man nicht begreifen, dass ein Freibad fehlt ,? Bei stundenlanger Ebbe im Sommer im Strandkorb sitzen und auf das Wasser warten ? Ohne Abkühlung ? War das herrlich als das Freibad offen war….schnell bei Ebbe mal eben rüber ins Wasser ! Gern kann der Eintrittspreis erhöht werden !

  • Simone Becker meint:

    Ein großes Freibad ist ganz wichtig für Norddeichurlauber jeden Alters. Und zwar ein wirklich großes – etwa so wie das alte – , damit alle Urlauber bei Ebbe baden können. Wozu wird beheiztes Wasser benötigt? Die Nordsee ist auch nicht beheizt und es geht doch darum, eine Ersatzbademöglichkeit für Zeiten ohne Wasser zu schaffen! Zukunftsweisend sind finanzierbare Projekte ohne Luxus! Wird auf ein ausreichend dimensioniertes Freibad verzichtet, werden die Urlauber über kurz oder lang wegbleiben.

  • Karl Heinz Weigelt meint:

    Barrierefrei und Betontreppen? Welcher „Experte“ hat sich das nun wieder ausgedacht? Lächerlich ist das, kaum zu glauben. Im Kindergaren sitzen fähigere Experten, diese Mädels und Jungs möchten keine Betontreppen. Die Kids möchten Naturstrand. Die Inseln machen es uns doch vor, geht das am Norddeicher Strand nicht????? Das Freibad sanieren, den Köterstrand halbieren, richtig einzäunen und an unsere Kinder denken. Sand aufschütten, den Strand abflachen, so das jeder ohne Betontreppen ins Wasser gehen kann. Kostet übrigens die Hälfte. Mehr Bänke aufstellen für unsere ältere Generation und die Bänke im Winter mal stehen lassen. Es geht alles ganz einfach und benötigt keine 20 Ratssitzungen. Tolle „Experten“ sind das… Möchte mal wissen wer da alles mit wem Verwand ist… alles klar soweit???!!!

  • Uwe meint:

    Nach sichtung der Pläne muss auch ich sagen, dass es eine Freibadathmosphäre am Strand ist. Besser wäre es das Freibad mit Beheizbarem aussenbecken, so das die Touristen und Einheimischen beim Baden auf die Nordsee schauen können. Welches Nordseebad kann dann schon damit Punkten im Wintr direkt am Meer zu Baden. Die Wasserkante nicht so wie jetzt Realisieren sondern Naturstrand herstellen und erweitern. Ich habe auch Angst, dass es nicht lange dauert bis ein Kind von einer Welle auf die geplanten Treppen geschlagen wird. Die Menschen kommen doch an die See für natur/Seeluft/Abwechslung/Baden. Nicht um unter Chromduschen und mit Steintreppen ins Meer zu gelangen. Möwen Sand und eine moderne abwechslungsreiche Promenade, und ein Freibad was auch im Winter genutzt werden kann.

  • Michael meint:

    Wir waren immer begeisterte Norddeichurlauber. Aber seitdem dass Freibad geschlossen wurde, hat es für uns an Attraktivität verloren. Im Sommerurlaub möchten wir nicht in ein Hallenbad gehen. Da man an der Nordseeküste nunmal tideabhängig ist, ist ein Freibad(hier auch noch direkt am Deich) tourismusfördernd. Solange es kein Freibad mehr geben wird, werden wir unseren Urlaub nicht mehr in Norddeich verbringen.Schade darum.

  • Anne meint:

    12 Millionen für die Umgestaltung des Strandes für Barrierefreiheit und ein Veranstaltungsplatz an dem nur die Gastronomie verdient-toll. Die FreibadLösung bleibt wieder außen vor. Wollt Ihr die Gäste vertreiben oder was?

  • Brigitte Gruhlke-Peters meint:

    ich liebe Norddeich so,wie es ist. Auf Beton sitzenwill ich nicht. Einen Schicki-Micki Ort, wo es dann sicher noch teurer wird auch nicht. Will man auch in Norddeich nur noch High-Society wie auf Sylt???? Einen Event-Park btauchen wir nicht.Dann werden wir uns wohl nach einem anderen Urlausort umsehen. Strandzrlaub jederzeit sicher? Schön, aber Baustellenurlaub?? Nein Danke

  • Bastian meint:

    Auf Beton sitzen und stundenlang auf das Wasser warten ? Was soll das denn ? Das Freibad fehlt, das hat für Uns höchste Priorität ! Ein Küstenort ohne Freibad geht gar nicht !!!

  • Philipp Pütz meint:

    Was für eine scheiße ist das den wo soll man den noch dann sein kite Sport machen bitte schön ?

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