SPD fordert Wohnraumförderung für Familien in Norden

Norden: , – 557 mal gelesen

In der Klausurtagung zum städtischen Haushalt 2019 hat die SPD-Fraktion am Wochenende beschlossen, dass die Stadt Norden ein Wohnraumförderprogramm für Familien aus Norden mit
geringem Einkommen einführen soll. Ziel soll dabei sein, dass sich Norder Familien in ihrer Stadt ein Haus wieder leisten können.

»Über drei Jahre soll der Kauf eines Hauses für Familien, mit einem zu versteuernden gemeinsamen Einkommen von bis zu 60.000 Euro, durch die Stadt Norden finanziell gefördert werden. Die Grundförderung beträgt dabei pro Jahr 3.000 Euro, sowie für jedes Kind weitere 1.000 Euro pro Jahr« so SPD-Stadtverbandsvorsitzender Florian Eiben.

»Dafür wollen wir 300.000 Euro in den Haushalt 2019 stellen« ergänzt Fraktionsvorsitzende Julia Feldmann. »Bedingung für die Förderung ist aber, dass man seit einem Jahr seinen Erstwohnsitz in
Norden hat und es sich um das erste Selbstgenutzte Haus handelt. Eine Norder Familie mit zwei Kindern wird dann insgesamt mit 15.000 Euro gefördert« so Eiben weiter.

»Weiterhin hat die SPD beschlossen, dass wir 20.000 Euro in den städtischen Haushalt einstellen werden, um den Strandbesuch in Norddeich für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt kostenlos zu machen« erklärt Julia Feldmann. »Wer in Norden lebt und seine Steuern zahlt, darf nicht noch zusätzlich für Strandeintritt herangezogen werden« ergänzt Eiben die Forderung der SPD-Fraktion.

Auch die Sanierung des Addinggaster Weg möchte die SPD im Haushalt 2019 noch durchführen und nicht, wie im Entwurf des Bürgermeisters, noch weiter abwarten. Dazu sollen weitere 150.000
Euro eingestellt werden. »Die Situation in Süderneuland mit dem Addinggaster Weg ist den Anwohnern nicht länger zuzumuten, hier ist dringender Handlungsbedarf« so die Fraktionsvorsitzende Julia Feldmann.

Damit die Ansiedlung der Polizei im Bereich »Am Norder Tief« schnellstens erfolgen kann und es nicht weiter zu Verzögerungen kommt, soll im städtischen Haushalt 2019 eine Summe von 300.000 Euro eingestellt werden. »Dieses Geld soll die Stadt in die Hand nehmen, um die entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen vor Ort durchzuführen, damit dem Neubau der Polizei nichts mehr im Wege steht« so Florian Eiben.

»Auch eine Erhöhung der Gelder für »Ferien vor der Haustür« um 1.500 Euro, sowie eine Erhöhung der Weihnachtsbeihilfe um 900 Euro, soll für die Ortsvorsteher erfolgen, damit diese weiterhin die die guten Angebote in den Ortsteilen durchführen können« so die SPD-Fraktion. Weiter begrüßt die SPD-Fraktion die zusätzlichen Investitionen für Krippen- und Kindergartenbau und wünscht sich auch zukünftig eine weitere Anpassung der Betreuungszeiten nach den tatsächlichen Bedarfen der Eltern. »Durch die Einführung der Beitragsfreiheit in den Kindergärten nehmen wir vermehrt die Wünsche nach Ganztagsplätzen und längeren Öffnungszeiten in den Einrichtungen war« so Fraktionsvorsitzende Feldmann.

Als wichtigen und richtigen Schritt sieht die SPD-Fraktion die Investition in die Sanierung der Begegnungsstätte »Am alten Siel«. »Die Arbeit die der Kinderschutzbund dort leistet ist unbezahlbar und nun muss das Gebäude den stetig wachsenden Anforderungen angepasst werden, um eine weitere gute Quartiersentwicklung zu ermöglichen« so SPD-Chef Florian Eiben.

Mehr als 900.000 Euro sind im städtischen Haushalt für die Straßensanierung eingeplant. Diese Geld sind nach Auffassung der SPD-Fraktion dringend erforderlich und gut investiert.Die Stadt hat zur Zeit Rücklagen von über 6 Millionen Euro, aus diesem Grund sind, nach Auffassung der SPD, die oben genannten zusätzlichen Maßnahmen zum Haushalt 2019 für die Stadt zu stemmen. »Wir müssen die dringenden Probleme in unserer Stadt angehen und den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger, die durch ihre Steuergelder dazu beitragen, gerecht werden« so Eiben und Feldmann abschließend.