Entsorgung von Treibgut nach Sturmflut in Norddeich

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Große Mengen Teek sind nach den Sturmfluten am Sandstrand in Norddeich angespült worden. Mehrere Tage haben Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden Treibgut eingesammelt. Insgesamt 90 Kubikmeter Teek werden nun entsorgt.

Insgesamt 90 Kubikmeter Teek wurden am Norddeicher Strand eingesammelt.

Bei Teek handelt es sich um Treibgut aus Pflanzenresten, das permanent angespült wird. Nach Sturmfluten jedoch in großen Mengen. Das Problem ist, dass Teek an der Grasnarbe des Deiches Schäden verursachen kann. Im Fall von Sturmfluten könnte dies zu Erosion führen. Auch in den Dünen des Sandstrandes können die Pflanzenreste nicht liegen bleiben, da sonst die angestammte Flora zerstört würde. Daher wird dort Teek regelmäßig von den Mitarbeitern der Wirtschaftsbetriebe entfernt und abgefahren.

In Norddeich fand in diesem Jahr die erste Teek-Entfernung hinter dem Sandstrand statt. Das Treibgut sammelte sich im Spülsaum zwischen Dünen und Deich an. Drei Container konnten gefüllt werden – insgesamt 90 Kubikmeter sind angefallen. Die Entsorgung ist zeitaufwendig: Ausgestattet mit Forke und Bagger wurde das Treibgut in Container geladen. Zuvor mussten noch per Hand Stöcke und Plastikteile aussortiert werden. „Zum Glück war es dieses Mal recht wenig. Wir haben vier Tage gebraucht, in den vergangenen Jahren kam es aber auch schon vor, dass wir drei, vier Wochen mit der Beseitigung des Teeks beschäftigt waren“, sagt Vollmar Constapel, Leiter Bäder bei den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Norden GmbH. Zur weiteren Verarbeitung wurden die drei Container auf einen Teek-Kompostierplatz gebracht.